Integriertes Klimaschutzkonzept
Seit Ende Januar 2025 hat die Stadt Sulingen ein Integriertes Klimaschutzkonzept, um bis 2045 klimaneutral zu werden. Der Rat verabschiedete das Konzept am 23. Januar 2025. Damit hat die Stadt nun einen Plan, wie die gesteckten Ziele erreicht werden können und welche Rolle die Stadtverwaltung einnehmen kann.
Das rund 168 Seiten starke Papier besteht aus drei Bereichen – Bilanz der Treibhausgase im Stadtgebiet, einer Potentialanalyse und Szenarienentwicklung sowie einem Maßnahmenkatalog, der einen Weg zum Erreichen der Klimaziele aufzeigen soll.
Für die Erarbeitung unterschiedlicher Handlungsfelder, wie z.B. Mobilität oder Erneuerbare Energien wurden verschiedene Akteursgruppen, wie Schüler, Unternehmer, Verwaltungsangestellte, Bürger und Bürgerinnen beteiligt. Verschiedene Ideen und Anregungen zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen wurden aufgegriffen und sind Bestandteil der Maßnahmenblätter des Handlungskataloges. Zusätzlich zum Klimaschutz wird auch die Klimafolgenanpassung künftig von besonderer Bedeutung sein.
Das Klimaschutzkonzept (Klick zum PDF-Download) ist ein Leitfaden für die Zukunft. Wir alle können etwas tun, um ein gemeinsames Ziel für unsere Zukunft zu erreichen. Jeder Einzelne ist hierbei gefragt, sein Handeln klimafreundlich zu gestalten. Das trifft auf die kleinen alltäglichen Entscheidungen genauso zu wie auf die großen Weichenstellungen im Bereich Energie oder Verkehr.
Quelle:
https://www.ffe.de/veroeffentlichungen/info-was-ist-ein-integriertes-klimaschutzkonzept/© www.Ffe.deWas ist ein integriertes Klimaschutzkonzept?
Das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKK) ist ein auf Bundesebene gefördertes Energiekonzept. Das Ikk stellt eine strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für Kommunen dar, um die Ziele einer Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 zu erreichen.
Grundlegend für das „Klimaschutzkonzept“ ist die Ermittlung des Energiebedarfs der Stadt Sulingen. Neben der Erhebung des Wärme- und Strombedarfs gehört zum Beispiel auch die Erstellung einer CO2-Bilanz. Durch die Einbeziehung der lokalen Akteure (Vertreter aus Wirtschaft und Politik, Vereine, Privatleute etc.)erfolgt die Umsetzungsplanung, Erarbeitung und Beschluss der Einsparziele in Form von konkreten Maßnahmen und Projekten. Die Einbeziehung der Bürger und eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit ist dabei von großer Bedeutung.
Für die Erstellung ist ein Zeitraum von 12 Monaten eingeplant. Die Wirk- und Reichweite der erarbeiteten Maßnahmen werden für 10-15 Jahre angelegt.
Was beinhaltet ein Integratives Klimaschutzkonzept?
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- Energie- und CO2-Bilanz
- Potenzialanalyse der kurz- und mittelfristig technisch und wirtschaftlich umsetzbaren Einsparpotenziale sowie Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz
- Erarbeitung eines zielgruppenspezifischer Maßnahmenkatalog mit Handlungsbeschreibungen
- Controlling-Instrument, um die Erreichung der erarbeiteten Ziele überprüfen zu können
- Konzept für umfassende Öffentlichkeitsarbeit sowie die aktive und regelmäßige Einbeziehung aller relevanten Akteure und interessierter Bürger (z.B. über die Durchführung von Workshops)
Was sind die Ziele?
Analog zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung sowie des Niedersächsischen Klimaschutzgesetzes (NKlimaG, Juli 2022) sollen folgende Einsparziele erreicht werden:
– 65% bis 2030 - 76% bis 2035
– 86% bis 2040 - Treibhausgasneutralität bis 2045
Gefördert wird das Vorhaben über die Nationale Klimaschutzinitiative.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programm und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab. Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Förderkennzeichen: 67K24573
Organisationseinheiten
| Klimaschutz | |
| Galtener Str. 12 27232 Sulingen Telefon: 04271 88-324 E-Mail: klima@sulingen.de | |






